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Inhaltsverzeichnis
- 1 RoboCup WM Eindhoven 2013
- 2 RoboCup GermanOpen Magdeburg 2013
- 3 Robocup-Qualifikationstunier in Berlin am 02.03. & 03.03.2013
- 4 Impressionen vom Tag der Offenen Tür 2013
- 5 Herzlich willkommen auf dem Arche-Wiki
- 6 Neu und offen zugänglich: Die Vorbereitung und Teilnahme der Arche-Robots auf den Robocup in Mexiko
- 7 Übersicht über die Inhalte:
RoboCup WM Eindhoven 2013
Hier sind die Hauptakteure dieses Jahres. Markus und Adrian arbeiten im Moment noch fleißig an der Anpassung des Programmes an die neuen Regeln.
Reisetagebuch
Dienstag, 25.6 (Anreise über Amsterdam)
Heute ist der erste von 7 spannenden Tagen in denen wir viel erleben werden. Da der Wettkampf in Eindhoven stattfindet und man dort nicht allzu viel sehen kann, haben wir uns für einen kleinen Ein-Tages-Umweg über Amsterdam entschieden. So der Plan. Allerdings begann das Debakel schon am Ostbahnhof, wo der Zug 15 Minuten Verspätung hatte. Daher erreichten wir in Hannover leider nicht unseren Anschlusszug und mussten zwei weitere Stunden in Hannover warten. Als unser Zug dann endlich eintraf ging alles ganz gut weiter und wir waren nach einer Reisezeit von 10 Stunden gegen 17:30 in Amsterdam. In Amsterdam war Gott sei Dank schönes Wetter und wir haben uns nach dem Check-In im Hotel auch gleich auf eine Tour durch die Stadt begeben. Dabei haben wir uns Tickets für eine „Grachten-Tour“, also für eine Tour durch die Kanäle Amsterdams, für 20:00 Uhr geholt. Amsterdam ist ja bekanntlich das Venedig des Nordens. Diese begann dann auch pünktlich und wir konnten uns 1,5 Stunden lang die Stadt vom Wasser aus angucken, was bei diesem Wetter echt Klasse war. Morgen wollen wir uns dann noch das Reichsmuseum angucken und dann gegen Mittag die Fahrt nach Eindhoven antreten, die hoffentlich etwas besser läuft.
| Wir im Hauptbahnhof von Amsterdam | Wir vor dem Bahnhof | Ein Blick in die Straßen Amsterdams | Die Kanäle Amsterdams | Ein Kino in Amsterdam |
Mittwoch, 26.6 (Anreise und Registrierung)
Der Wecker klingelte um halb acht und langsam quälten wir uns aus dem Bett. Eine halbe Stunde später aßen wir dann Frühstück mit Eiern und Toast in dem kleinen gemütlichen Hotel. Wie geplant sind wir danach zum Reichsmuseum aufgebrochen, dass ein bisschen anders war, als man sich es vorgestellt hatte. Im Prinzip war es eine riesige Gemäldeausstellung, die ab und zu von ein paar anderen Exponaten verziert wurde. Mit der Zeit wurde es also echt „spannend“. Danach haben wir bei einem Imbiss Mittag gegessen und sind mit dem Gepäck nach Eindhoven aufgebrochen. Diesmal lief es mit der holländischen Bahn schon wesentlich besser. Der Zug kam zwar 5 Minuten verspätet, diese konnte er aber wieder aufholen. Leider gab es in Eindhoven kein Begrüßungs-Komitee wie in Mexiko, dafür sah man aber, nachdem man aus dem Bahnhof kam, überall RoboCup Plakate. Wir sind also schnell zum Hotel, haben dort unsere Sachen abgelegt und sind dann mit dem Bus zum RoboCup Gelände aufgebrochen. Gegen 17 Uhr sind wir dort angekommen und haben nach der Registrierung gleich angefangen zu üben. Eigentlich läuft alles ganz gut, aber es gab ein paar Probleme mit dem grünem Punkt für die Wegabzweigung. Wir haben es leider bis jetzt noch nicht geschafft das Problem zu beheben und müssen gucken, dass wir das morgen noch hinkriegen. Insgesamt starten in der Rescue A & B Secondary Liga 53 Teams aus 25 Nationen, darunter auch das Team Amalgam mit dem wir letztes Jahr den Weltmeistertitel im Superteam-Wettbewerb gewonnen haben. Eine ausführliche Liste der Teilnehmer kann hier gefunden werden: http://www.robocup2013.org/participants-junior-rescue/
Kurz nach 20 Uhr begann die „Opening ceremony“, die mit einem ausführlichen Dankeschön an alle Sponsoren, Leiter und Organisatoren begann und mit einer wirklich spektakulären Show endete. Dafür wurde extra eine Tesla-Spule aufgestellt, die mit der Lichtshow, der sehr lauten Musik und der großartigen Tanzgruppe für eine sehr gute Stimmung sorgte und den RoboCup Wettbewerb gebührend einläutete. In den nächsten Tagen werden jeweils 3 Läufe stattfinden, wobei der Parcour von Tag zu Tag schwerer wird.
| Wir am Bahnhof von Eindhoven | Testen | Wir mit dem Maskottchen |
| Der Junior Rescue Bereich | Eröffnungsshow |
Donnerstag, 27.6 (erster Wettkampftag)
Heute mussten wir noch früher aufstehen um vor Ort das Programm auf die Arenen anzupassen und das ein oder andere Problem zu beheben. Leider schafften wir es bis zum dritten Lauf nicht, das Problem mit dem grünen Punkt zu beheben. Da wir im ersten Lauf verdammt viel Glück hatten, schafften wir einen fast perfekten Lauf bei dem wir nur im ersten Raum den Roboter zweimal neu starten mussten. Dadurch landeten wir auf Platz 3! Bei den nächsten Runden hatten wir dann dieses Glück nicht mehr und die Läufe liefen schlecht bis sehr schlecht. Beim zweiten Lauf schafften wir keinen einzigen Raum, dafür konnten wir dann die Dose gleich beim ersten Mal finden und abstellen. Bei dem 3. Lauf schafften wir es noch nicht einmal bis zum Raum mit der Dose, da die Zeit dann abgelaufen war. Während der beiden Läufen hatten wir auch große Probleme mit den grünen Punkten. Nach dem letzten Lauf haben wir nochmal zwei Stunden intensiv programmiert und getestet und nun sind wir guter Hoffnung, dass es in den nächsten Tagen besser läuft. Das Abbiegen hat auf den Testarenen am Ende perfekt funktioniert. Im Moment befinden wir uns wohl im guten Mittelfeld, was aber nichts heißt, denn es wird der schlechteste Lauf gestrichen.
| Die Arenen mit den Strecken für den Tag werden begutachtet | Junior Halle |
| Die Ergebnisse des ersten Tages | Programmieren "nach Feierabend" - wir versuchen eine Lösung für das Abbiegen am grünen Punkt zu finden | Jetzt funktioniert das Programm wie wir es uns vorstellen |
| 10 Teams gemeinsam auf einem Feld aktiv | Dance Primary Brasilien: eine farbenfrohe Zirkusvorstellung |
Freitag, 28.6. (zweiter Wettkampftag)
Da Adrian und Markus noch schwer am Programmieren und Testen sind und heute Abend Juniorparty ist, hier ein paar Worte zu den Ereignissen des heutigen Tages vom Mentor. Die ersten beiden Läufe sind vorbei. Die Arenen sind schon sehr schwierig heute. Im Evakuierungsraum liegen Zahnstocher und längere Stäbchen, welche das exakte Drehen des Roboters mit den für Markus und Adrian verfügbaren Sensoren sehr schwer machen. Außerdem gibt es gekreuzte Lücken, schräge Bumper und 30cm lange Lücken. Das Erkennen und Abbiegen an grünen Punkten klappt zwar seit der Session gestern Abend besser aber der Roboter ist durch das Prüfen auf eine Abbiegesituation recht langsam geworden. Die Strecke ist durch das mehrfache Durchfahren von Räumen auch länger geworden, sodass die 8 Minuten nur reichen, wenn der Roboter nicht allzu oft in einem Raum neu starten muss (Lack of Progress).
Na ja, kurz gesagt, bisher lief es bei Adrian und Markus nicht so optimal, was vielen anderen Teams aber ebenso ging. Beim ersten Lauf waren die 8 Minuten schon um, bevor die Dose gefunden wurde und beim zweiten Lauf hat der Roboter die Dose zwar finden und greifen können, für das Abstellen reichte die Zeit dann leider nicht mehr. Mal sehen, wie die Tabelle aussieht.
Update 3. Lauf
Auch der dritte Lauf brachte nicht den Durchbruch. Vieles lief ganz gut, der Evakuierungsraum wurde rechtzeitig erreicht und die Dose geortet, beim Aufnehmen hat aber anscheinend der Taster nicht ausgelöst und der Roboter hat die Dose an den Rand geschoben. Das wars dann. Jetzt ist die Stimmung wie das Wetter: Dauerregen. Da muss ich wohl noch ein wenig Aufmunterung spenden, damit die Jungs in Partylaune kommen.
Im Moment werden die Superteams ausgelost - eine neue Chance für Markus und Adrian. Dieses Jahr können alle Teams daran teilnehmen.
RoboCup GermanOpen Magdeburg 2013
Wir haben es geschafft, wir sind deutscher Meister und wieder bei einer WM dabei. 29 Teams kämpften in der Rescue A secondary auf hohem Niveau, vor allem , weil klar war, dass nur die beiden besten Teams zur WM fahren dürfen. Nach vier Vorrunden hatten die Archerobots die meisten Punkte und starteten als letze. Alles lief gut und so schafften Markus und Adrian bei ihrem ersten Start bei den Großen die Überraschung: sie wurden deutscher Meister und dürfen Ende Juni bei der WM in Eindhoven starten.
Unser Dank gilt neben dem Förderverein der Archenhold-Oberschule auch der Firma Sentech Instruments, die uns durch ihre Hilfe die Teilnahme in Magdeburg ermöglicht haben.
Moritz und Ben schlugen sich ebenfalls ganz achtbar und haben sicher eine ganze Menge gelernt.
Im Folgenden einige Impressionen von den German Open im April 2013 in Magdeburg.
| Vorbereitung der Roboter | Pausengymnastik | Teilnahme am Naoworkshop | ein Sperrholz-Roboter |
| Vorbereitung beim Robodance | Dance-Puppen | Teameinweisung | Teamfoto Arche-Robots Jr. |
| Plakate der Teilnehmer | vor dem Start | ein Service-Roboter bei den Majors | der neue Lego-Baustein |
Robocup-Qualifikationstunier in Berlin am 02.03. & 03.03.2013
Zwei zweite Plätze und damit natürlich die Qualifikation zu den GermanOpen sind das Ergebnis dieses Wochenendes. Dabei hätte es durchaus auch mehr sein können...
Die ersten Läufe sind bereits durch und ein weiterer folgt demnächst. Die Läufe aller drei Teams waren für den Anfang schon ziemlich gut. Morgen dann ist die Hauptrunde, in der die Punkte doppelt zählen. Weitere Informationen findet ihr auf dieser Seite.
Impressionen vom Tag der Offenen Tür 2013
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